04.04.2017
Klageerweiterung gegen Dieter Wopen wegen schwerer Pflichtverletzungen, Missmanagement und unehrbarem Verhalten beim Landgericht Hamburg anhängig gemacht

Die behördliche Schließung der beiden Pflegeeinrichtungen in Meerbusch bei Düsseldorf aus dem Jahre 2013 hatten zur Folge, dass der seinerzeitige Vorstand der MK-Kliniken AG (damals Marseille-Kliniken AG) und gleichzeitige Geschäftsführer der beiden Betreiber-GmbHs, Michael Thanheiser, insbesondere durch die Heimaufsichtsbehörde des Landkreises Rhein-Kreis Neuss schwer belastet worden ist, weshalb die MK-Kliniken AG ihn im Oktober 2015 auf Schadensersatz in Höhe von zunächst € 5.729.000,- gerichtlich in Anspruch genommen hat.

Im Rahmen dieses Gerichtsverfahrens hat der ehemalige Vorstand Michael Thanheiser seinen Ex-Kollegen, Herrn Dieter Wopen, schwer belastet. Er sei für die behördliche Schließung der Häuser verantwortlich, da von ihm betriebliche Maßnahmen trotz positiver Kenntnisse der Umstände nicht ergriffen wurden. Herr Wopen hat dem Unternehmen daraufhin in einem Ereignisprotokoll schriftlich versichert, dass diese Anschuldigungen nicht den Tatsachen entsprechen.


Als Konsequenz hat das Unternehmen in der vergangenen Woche Herrn Wopen ebenfalls auf € 5.729.000,- Schadensersatz beim zuständigen Landgericht verklagt. Herr Thanheiser (heute als Vorstandsvorsitzender beim Wettbewerber Maternus-Kliniken AG und als Geschäftsführer bei CURA Seniorenwohn-und Pflegeheime Dienstleistungs GmbH beschäftigt) und Herr Wopen sind gesamtschuldnerisch für den eingetretenen Schaden verantwortlich.


20.01.2017
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