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MK-Kliniken AG - Pflegeheime, Betreutes Wohnen, Altenpflege

Pressemitteilungen

23.01.2009

Dresdener Diplompflegepädagogin erhält Pflegewissenschaftlichen Förderpreis der Marseille-Kliniken AG


Elisabeth Höwler wurde für ihre Masterarbeit zum Thema Demenz ausgezeichnet

Hamburg/Berlin, 23. Januar 2009. Die Diplompflegepädagogin Elisabeth Höwler ist Gewinnerin des Pflegewissenschaftlichen Förderpreises 2008. Die Auszeichnung wurde von der Marseille-Kliniken AG zum sechsten Mal verliehen. Der Preis ist mit 7.500 Euro dotiert und wird am 23. Januar 2008 beim Berliner Kongresses „Pflege 2009“ vergeben. Die Masterarbeit "Herausforderndes Verhalten bei Personen mit demenziellen Veränderungen in der stationären Pflege aus Perspektive von Pflegenden - Erleben und Strategien" wurde von der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar (PTHV) betreut und hat den Wissenschaftlichen Beirat des Unternehmens überzeugt.


Prof. Adelheid Kuhlmey, Wissenschaftlicher Beirat, Axel Hölzer, Vorstandsvorsitzender Marseille-Kliniken AG und Dr. Peter Schneider, Wissenschaftlicher Beirat, gratulierten der Preisträgerin Elisabeth Höwler (2. v. r.).

Der Förderpreis der Marseille-Kliniken, ein bundesweiter Träger von 58 Einrichtungen der stationären Seniorenpflege mit mehr als 7.700 Betten sowie 1.300 Betten der stationären Rehabilitation und Akutmedizin, richtet sich an Wissenschaftler, die mit ihren Arbeiten einen herausragenden Beitrag zur Entwicklung der Pflegeforschung leisten.

Die Masterarbeit von Elisabeth Höwler beschäftigt sich mit dem für die stationäre Altenpflege hoch aktuellen Thema Demenz. Aufgrund des Ausbaus der ambulanten Betreuungsformen für Pflegebedürftige in den letzten Jahren, kommen die Bewohner heute zu einem späteren Zeitpunkt in die stationäre Pflege. Da das Durchschnittsalter von Bewohnern bei einer Heimaufnahme steigt und das Lebensalter als gleichzeitig als einflussreichster Risikofaktor für demenzielle Veränderungen gilt, nimmt der Anteil der Bewohner mit Demenz stetig zu. Diese Entwicklung bedingt eine stärkere Intensität bei der Pflege und führt damit zu einer zunehmenden Belastung der Pflegekräfte. Insbesondere die Pflege und Betreuung demenziell erkrankter Bewohnern in fortgeschrittenen Stadien der Erkrankung ist häufig geprägt von verbal oder auch körperlich aggressivem Verhalten, von Widerständen gegen Pflege- und Betreuungspläne, motorischer Unruhe oder zeitlicher und räumlicher Desorientierung. Das Zusammenspiel zwischen den Pflege- und Betreuungskräften und den Bewohnern/Patienten wird dadurch erheblich erschwert.

Elisabeth Höwler untersucht in ihrer Arbeit welche personalen und situativen Faktoren diese Interaktion günstig oder ungünstig beeinflussen. Sie weckt Verständnis für die Ursachen dieses herausfordernden Verhaltens. Auf Basis dieser Analyse wird aufgezeigt, wie Pflegekräfte diese schwierigen Situationen bewältigen können. Darüber hinaus überzeugte die Arbeit durch eine sorgfältige methodische Ausführung.

Wie in allen Bereichen der Gesundheitsversorgung, wird auch in der Pflege ein evidenzbasiertes Handeln gefordert. Diese seit einigen Jahren anhaltende Entwicklung hat zur Folge, dass die Pflege in zunehmendem Maße über eine wissenschaftliche Fundierung verfügt, die auch in die Ausbildung der Pflegeberufe mit einfließt. Im Rahmen der Professionalisierung der Pflege gilt die Pflegeforschung somit als zentraler Baustein. Die Marseille-Kliniken AG will diese Entwicklung unterstützen und fördert herausragende Arbeiten aus dem Bereich der Pflegeforschung.

Das Gutachtergremium setzt sich aus den Mitgliedern des wissenschaftlichen Beirats der Marseille-Kliniken AG zusammen. Der Beirat ist mit Experten aus den Bereichen Pflegewissenschaft, Geriatrie und Gerontologie besetzt. Kriterien für die Begutachtung der eingereichten Arbeiten waren insbesondere deren innovativer Anteil, die Evidenzbasierung sowie die Praxisrelevanz.

Für 2009 wird der Pflegewissenschaftliche Förderpreis der Marseille-Kliniken AG zum siebten Mal ausgeschrieben. Eingereicht werden können Arbeiten, die 2006 oder später abgeschlossen wurden, z.B. Buchpublikationen, Habilitationsschriften, Dissertationen, Diplomarbeiten oder veröffentlichte Projektberichte.


Die Teilnahmebedingungen können erfragt werden bei:

eqs. - Institut Privatinstitut für Evaluation und Qualitätssicherung im
Gesundheits- und Sozialwesen GmbH
Dr. Christoph Löschmann
Heselstücken 7
22453 Hamburg
Tel.: 040-51459-830
Fax: 040-51459-779
Mail: loeschmann@eqs-institut.de


Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

Marseille-Kliniken AG
Meike Hohenbrink
Unternehmenskommunikation
Sportallee 1
22335 Hamburg
Tel.: 040 / 51459-0
Fax: 040 / 51459-756
Mail: presse@marseille-kliniken.com


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