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Pressemitteilungen

01.04.2009

Stellungnahme zum Auffinden einer Bewohnerin mit schweren Verletzungen im Senioren-Wohnpark Hennigsdorf


Hennigsdorf/Hamburg, 31. März 2009. Am 13.03.2009 hörte die diensthabende Nachtwache des Senioren-Wohnparks Hennigsdorf gegen 23 Uhr während ihres Kontrollrundgangs ein Geräusch. Sie fand eine 81-jährige schwerst pflegebedürftige Bewohnerin verletzt in ihrem Doppelzimmer in ihrem Bett vor. Die betroffene Bewohnerin blutete aus einer Kopfplatzwunde, zwei Schneidezähne fehlten. Im Zimmer fanden sich eine mit Blut behaftete Mineralwasserflasche sowie einige Blutspritzer an der Wand.

Der Rettungsdienst wurde umgehend verständigt. Die Bewohnerin kam zur ärztlichen Notfallversorgung ins Krankenhaus und wurde nach ca. 1,5 Stunden ohne weitere Empfehlungen vom Krankenhaus wieder in den Senioren-Wohnpark zurück verlegt.

Am 14.03.2009 wurde gegen 9.15 Uhr der Enkelsohn/Betreuer der verletzten Seniorin über den Vorfall informiert. Danach unternahm die Einrichtungsleitung den Versuch, den Vorfall bei der Polizei zur Anzeige zu bringen, was nicht möglich war, da - nach Auskunft der Polizei - Antragsdelikte durch Angehörige bzw. Betreuer angezeigt werden müssen. Darüber informierte die Einrichtungsleitung gegen 11.45 Uhr den Enkel/Betreuer der Betroffenen und dessen Ehefrau, die daraufhin am selben Tag eine Anzeige erstatteten.

Die Polizei kam trotz Aufforderung der Einrichtungsleitung vorerst nicht zur Tatortbesichtigung in den Senioren-Wohnpark. Nach vier telefonischen Nachfragen bei der Polizei in der Zeit vom 14.03. bis 17.03.2009 erschien diese erstmals am Freitag, 20.03.2009 im Senioren-Wohnpark zur Besichtigung des Tatorts. Die von der Einrichtung aufbewahrte Mineralwasserflasche nahm die Polizei erst zu einem späteren Zeitpunkt mit.

Die Einrichtungsleitung führte nach dem Vorfall mit der Familie der verletzten Seniorin mehrere persönliche Gespräche, u. a. am 14.03., 15.03. und 17.03.2009. Die Betroffene wurde am 14.03.2009 in ein anderes Zimmer verlegt. Der Ehemann der Betroffenen hat in den folgenden Nächten bei ihr geschlafen.

In dem Doppelzimmer befand sich eine weitere Bewohnerin, die keine Auffälligkeiten zeigte und von der Nachtwache schlafend vorgefunden wurde. Die Zimmernachbarin der Verletzten ist wie diese selber an Demenz erkrankt. Aufgrund des Krankheitsverlaufs von Demenz, der mit plötzlichen und nicht berechenbaren Aggressionsschüben einher gehen kann, besteht die Annahme, dass die Verletzungen durch die Zimmernachbarin erfolgt sein könnten. Davon geht auch die Polizei nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen aus. Eine völlig lückenlose Aufklärung des Falls ist jedoch nicht möglich, da weder die an Demenz erkrankte Zimmernachbarin noch die Betroffene selbst aufgrund ihrer Gesundheitszustände eine verbindliche Aussage treffen können. Die Betroffene leidet neben Demenz an Morbus Parkinson und ist in körperlichen und kognitiven Fähigkeiten stark eingeschränkt. Die Zimmernachbarin der Betroffenen ist bis zu dem Zeitpunkt des Vorfalls nicht durch aggressives Verhalten aufgefallen. Beide bewohnten das Doppelzimmer seit mehreren Jahren.

Die Betroffene wurde am 30.03.2009 auf Wunsch ihrer Angehörigen in eine andere Pflegeeinrichtung verlegt.

Sowohl Geschäftsführung, Einrichtungsleitung und das gesamte Team des Senioren-Wohnparks Hennigsdorf bedauern den Vorfall sehr. Das Mitgefühl gilt der verletzten Person und deren Angehörigen.

Aktuelle Presseberichte (PDF):

Märkische Allgemeine, Seite 25
Hennigsdorfer Generalanzeiger, Titelblatt
Hennigsdorfer Generalanzeiger


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