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MK-Kliniken AG - Pflegeheime, Betreutes Wohnen, Altenpflege

Pressemitteilungen

27.05.2011

Marseille-Kliniken AG verleiht Pflegeförderpreis an Claudia Mischke


Hamburg/Berlin, 27.5.2011: Die Marseille-Kliniken AG hat ihren Pflegeförderpreis an die Saarbrückener Doktorandin Claudia Mischke verliehen. Mit dem Förderpreis, der mit 7.500 Euro dotiert ist, wird seit 2004 jährlich eine herausragende wissenschaftliche Arbeit zu innovativen Entwicklungen im Bereich der Altenpflege, Gerontologie beziehungsweise Geriatrie prämiert.


Preisverleihung in der „Hörsaal-Ruine“ der Charité in Berlin:
Preisträgerin Claudia Mischke mit Dr. Peter Schneider, Vorsitzender
des wissenschaftlichen Beirats der Marseille-Kliniken AG (links im Bild) und Dr. Thies Boysen, Geschäftsleiter Pflege der Marseille-Kliniken AG


Claudia Mischke wird für ihre Forschungsarbeit „Am Ende habe ich gewusst, was ich am Anfang gerne gewusst hätte“: Beratung Pflegender Angehöriger – Pflegeberatungsbedarf im Verlauf von „Pflegenden-karrieren“ aus der Perspektive Pflegender Angehöriger ausgezeichnet, die sie unter der Leitung von Prof. Dr. Martha Meyer an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Saarbrücken erstellt hat.
 
„Die Pflege vor allem alter Familienmitglieder stellt eine Herausforderung dar, die in diesem Ausmaß historisch neu ist. Erstmals in der Geschichte ist die familiäre Unterstützung insbesondere hochaltriger Menschen zu einem erwartbaren Regelfall im Familienzyklus geworden“, sagt Prof. Dr. Adelheid Kuhlmey, Direktorin des Instituts für Medizinische Soziologie der Charité und Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der Marseille-Kliniken AG.

Denn Studien zu Krankheitsverläufen belegen eindeutig, wie groß das Risiko ist, kurz vor dem Lebensende noch zum Pflegefall zu werden: Im Jahr 2009 lag die Zahl in der Bundesrepublik bei 67 Prozent der Frauen und 47 Prozent der Männer. Viele pflegende Angehörige hätten den Eindruck, das Leben laufe an ihnen vorbei, so Claudia Mischke.

Für die Studie hat sie 31 Personen mit langjähriger Pflege-Erfahrung wiederholt zu ihren „Pflegendenkarrieren“ interviewt. In deren Verlauf war der Bedarf nach Beratung, zum Beispiel zu Krankheitsbild und -Entwicklung oder zur Anpassung der Wohnung, zur richtigen Pflege oder zum Umgang mit Behörden und Krankenkassen in Art und Ausmaß sehr individuell geprägt.

„Frau Mischkes Arbeit hat uns durch ihre wissenschaftliche Tiefe, vor allem aber auch durch ihre überaus große Aktualität beeindruckt“, so Stefan Herzberg, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Marseille-Kliniken AG. „Darüber hinaus liefert sie klare Handlungs-Empfehlungen, wie Beratung und Begleitung pflegender Angehöriger besser organisiert werden können.“

Die Preisträgerin Claudia Mischke wurde 1968 in Siegburg geboren. Nach ihrer Ausbildung zur Krankenschwester studierte sie Pflegewissenschaften in Darmstadt und Oulu / Finnland. Dem Abschluss als  Diplom-Pflegewirtin ließ sie ein Master-Studium in Gesundheitswissenschaften / Public Health in Bielefeld folgen. Claudia Mischke ist seit 2006 Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Fakultät für Sozialwissenschaften, Department Gesundheit und Pflege an der Hochschule für Technik und Wirtschaft, Saarbrücken. Derzeit promoviert sie außerdem am Institut für Pflegewissenschaft, Fakultät für Medizin der Universität Witten/Herdecke.

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