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MK-Kliniken AG - Pflegeheime, Betreutes Wohnen, Altenpflege

Pressemitteilungen

10.07.2003

Behandlung von Demenz-Patienten Zukunftsweisendes Pflegekonzept im Senioren-Wohnpark Thale


Karlsruhe/Thale. – In Deutschland leiden derzeit etwa 800.000 Menschen an einer demenziellen Erkrankung – das ist etwa ein Prozent der Bevölkerung. Damit ist die Demenz, deren bekannteste Form Alzheimer ist, die häufigste Alterserkrankung in unserem Land. Bis zum Jahr 2020 wird sich die Zahl der betroffenen Patienten voraussichtlich auf über 1,5 Millionen verdoppeln.

Die meisten Demenzerkrankten werden heute in stationären Altenpflege-Einrichtungen betreut. Dort machen sie häufig über 50 Prozent der Bewohner aus. Demente Bewohner in Altenpflege-Einrichtungen bedürfen allerdings einer erheblich intensiveren Betreuung als nicht-demente Bewohner. Elementar sind höherer Personaleinsatz sowie eine spezifische pflegerische und therapeutische Zugangsweise.

Modellkonzept im Senioren-Wohnpark Thale erfolgreich

Ein zukunftsweisendes Pflegekonzept wird seit Frühjahr 2002 im Senioren-Wohnpark Thale, einer zur Berliner Marseille-Kliniken AG gehörenden stationären Altenpflege-Einrichtung umgesetzt. Zunächst wurde das neue Konzept modellhaft in einem kleineren Wohnbereich mit dreimal acht Plätzen getestet. Die Erfahrungen der ersten 18 Monate waren so gut, daß die Anzahl der Plätze inzwischen auf 48 erhöht wurde.

Im Senioren-Wohnpark Thale gibt es neben der Bezugspflege eine Reihe zusätzlicher therapeutischer Angebote, z.B. Realitäts-Orientierungs-Training, Sozio- und Milieutherapie, Biographiearbeit, bzw. Reminiszenz-Therapie, Bewegungstherapie, Musik-, Kunst- und Tanztherapie oder Validation.

Wesentlich für die Umsetzung des Konzeptes sind kleine Wohngruppen. In dieser Umgebung, die die Bewohner an ihr früheres Zuhause erinnern soll, ist eine Wohnküche integriert, in der Speisen selbst zubereitet werden können. Dies fördert die Kommunikation und ist sinngebend. Eingerichtet sind die Wohngruppen mit Einrichtungsgegenständen, größtenteils Antiquitäten, die teilweise aus dem privaten Besitz der Bewohner stammen. Wie aktuelle Studien zeigen, kann durch ein solches Wohnmilieu und entsprechende begleitende therapeutische Verfahren das Fortschreiten der Erkrankung gebremst, bzw. hinausgezögert werden.

Ausbau zur geriatrischen Pflegeklinik

In Kürze soll das Modellkonezpt Thale durch eine weitere, sehr wesentliche Komponente ergänzt und mittelfristig zu einer geriatrischen Pflegeklinik ausgebaut werden. Grundgedanke dabei ist ein vernetztes und integriertes Versorgungsmodell, bei dem Pflege und Rehabilitationsleistungen ineinander greifen. Diese Pflegeklinik mit Schwerpunkt in der Behandlung von Demenzerkrankungen wird neben der pflegerischen auch eine ärztliche Leitung durch einen Facharzt (Geriatrie, Gerontopsychiatrie) erhalten und mit der nehegelegenen Teufelsbad-Klinik in Blankenburg, einer Fachklinik für Orthopäde und Rheumatologie, kooperieren. Rehabilitationsleistungen, wie Krankengymnastik oder Ergotherapie, werden dann auch für Bewohner des Senioren-Wohnparks zur Verfügung stehen. Integriert werden soll auch eine Beratungsstelle für Angehörige von an Demenz erkrankten Menschen.

Insgesamt ist die Weiterentwicklung des Thale-Modells zu einem Zentrum für integrierte geriatrische Versorgung absolut zukunftsweisend, wenn es gelingt, die unterschiedlichen Kosten- und Leistungsträger (Pflegekassen, Krankenkassen, Rentenversicherungen) zusammenzuführen und einen Konsens zu erzielen.


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