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Pressemitteilungen

24.04.2003

Der neue Ärztliche Direktor der psychosomatischen Reha-Klinik Schömberg: Privatdozent Dr. med. Markus Bassler


Privatdozent Dr. med. Markus Bassler, der neue Ärztliche Direktor der Klinik Schömberg, ist Psychoanalytiker und Facharzt für Psychotherapeutische Medizin. Daneben hat er die Genehmigung zur Führung der Zusatzbezeichnung Psychoanalyse und Psychotherapie.

Dr. Bassler war langjährig leitender Oberarzt an der Klinik für Psychotherapie und Psychosomatische Medizin der Universität Mainz, einer der führenden psychosomatischen Universitätskliniken in Deutschland. Er ist national und international ausgewiesener Experte für die psychodynamische Behandlung insbesondere von Angststörungen, sowie für Psychotherapieforschung. Diese psychotherapeutische Expertise ist gestützt von einer umfangreichen Forschungstätigkeit im gesamten Feld der Psychosomatischen Medizin, die in über 100 Fachpublikationen dokumentiert ist.

Dr. Bassler ist Gründer und Leiter der seit 1988 jährlich stattfindenden „Mainzer Werkstatt zur empirischen Forschung überstationärer Psychotherapie“, aus der eine Vielzahl von Impulsen und Weiterentwicklungen in diesem Fachbereich ausgegangen sind.

Im Jahr 2000 wurde Dr. Bassler im Nachrichtenmagazin "Focus" als ein ausgewiesener Fachmann für Angsterkrankungen gelistet. Die Liste der besten Ärzte Deutschlands wurde von „Focus“ unabhängig erstellt.

Volkskrankheit Angst

Jüngste repräsentative Erhebungen zeigen, dass Angststörungen als Volkskrank-heiten einzustufen sind und damit auch eine erhebliche gesundheitspolitische Relevanz besitzen. Aktuelle epidemiologische Studien gehen davon aus, dass bei etwa 15 Prozent der erwachsenen deutschen Bevölkerung im Alter von 18 bis 65 Jahren eine behandlungsbedürftige Angsstörung vorliegt. Dies entspricht rund 7,5 Millionen Menschen.

Der Bundesgesundheitssurvey stellt weiterhin für die Erwachsenenbevölkerung eine drastische Unterversorgung von Personen mit psychischen Störungen fest, dies gilt insbesondere auch für Angststörungen, zumal hier noch eine hohe Dunkelziffer vermutet wird. Nur jeder dritte Kranke wird dabei psychiatrisch oder psychothera-peutisch behandelt. Der weitaus größte Teil der Betroffenen muss ohne angemessene Behandlung auskommen, zumal die meisten Hausärzte die Störung nicht erkennen. Der Anteil der angemessen versorgten Patienten beläuft sich auf maximal 10 Prozent.

Die gesundheitspolitischen und volkswirtschaftlichen Folgen von Angsterkrankungen sind erheblich. Angststörungen sind zu der Gruppe der teuersten Krankheiten zu zählen, insbesondere dann, wenn auf der Kostenseite auch die Auswirkungen der Erkrankungen auf die individuelle Arbeitsproduktivität und krankheitsbedingte Fehlzeiten bei der Arbeit mit berücksichtigt werden. Die Kosten sind im Durchschnitt etwa doppelt so hoch wie bei körperlichen Erkrankungen und deutlich höher als bei depressiven und Sucht-Erkrankungen. Wirtschaftswissenschaftler gehen von einem „Kostenfaktor Angst“ aus, der die deutsche Volkswirtschaft jährlich mit ca. 50 Milliarden Euro belastet.

Behandlung von Angststörungen wird einer der Schwerpunkte in der Klinik Schömberg

Eine Reihe wissenschaftlicher Untersuchungen konnten zeigen, dass die meisten Angststörungen nicht rechtzeitig fachspezifisch und nach neuesten wissenschaftlich-en Erkenntnissen behandelt werden. Selbst bei einer minimalen hausärztlichen Grundversorgung mit medikamentöser Therapie bleiben Chronifizierungsprozesse in der Regel nicht aus. Die Folge einer jahrelangen unzureichenden, z. B. ausschließlich medikamentösen, Behandlung einer Angststörung ist in den meisten Fällen eine deutliche Verschlechterungen im Krankheitsverlauf. Wissenschaftliche Studien belegen zweifelsfrei, dass eine fundierte psychosomatische bzw. psychiatrisch/ psychotherapeutische Behandlung bei Angsterkrankungen ausgesprochen erfolgreich und im Langzeitvergleich vor allem auch kostengünstiger ist. Dr. Bassler hat mehrere Studien zum Thema durchgeführt.

Die Klinik Schömberg wird mit der Expertise des neuen Ärztlichen Direktors Privatdozent Dr. Bassler ihr bestehendes Leistungsspektrum bezüglich der Behandlung von Angststörungen ausdifferenzieren und künftig mit als Schwerpunktbereich ausbauen.
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