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Pressemitteilungen

01.04.2003

Neuer Ärztlicher Direktor in der Klinik Reinerzau Am 1. April 2003 tritt Dr. med. Dr. phil. Klaus von Ploetz sein Amt an


Reinerzau. - Die Karlsruher-Santorium-AG (KASANAG), als einer der größten Betreiber von Reha-Kliniken in Baden-Württemberg, setzt in ihrer psychosomatischen Klinik Reinerzau einen neuen Schwerpunkt in der Behandlung von psychischen Störungen bei Kindern und Jugendlichen.

Dr. med. Dr. phil. Klaus von Ploetz, der am 1. April sein Amt als neuer Ärztlicher Direktor der Klinik Reinerzau angetreten hat, ist Facharzt für Kinder- und Jugend-psychiatrie sowie Facharzt für Psychotherapeutische Medizin und Psychoanalytiker.

Vor seiner Berufung an die Klinik Reinerzau war Dr. von Ploetz Chefarzt von drei Rehabilitationskliniken. Er hat langjährige Erfahrung in der Behandlung aller Arten von Abhängigkeitserkrankungen sowie in der Behandlung von psychosomatischen und psychoneurotischen Störungen im Kindes- und Jugendalter. Er baute u.a. arbeitsbezogene Netzwerke für psychosomatisch kranke Erwachsene und Jugendliche auf.

Psychische Störungen bei Kindern und Jugendlichen
Bis zu 3 Millionen Betroffene in Deutschland


Es besteht ein hoher Bedarf an Behandlungsplätzen für psychisch kranke Kinder und Jugendliche. Experten gehen von etwa ein bis drei Millionen Kindern und Jugendlichen mit behandlungsrelevanten psychischen Störungen in Deutschland aus. Bei ca. 17 Millionen Kindern und Jugendlichen entspricht dies einer Prävalenz von ca. 6 bis 18 Prozent. Es zeigt sich dabei eine schon während der Grundschulzeit deutliche Zunahme psychosomatischer Symptome, die bei Viertklässlern etwa drei mal so häufig wie bei Erstklässlern sind. Am häufigsten sind dabei krankhaftes Übergewicht (Adipositas), Depressionen, Angststörungen, Aufmerksamkeitsstörungen, aggressives und delinquentes Verhalten und Suizidalität.

Notwendig ist eine frühe Behandlung, um einer späteren Chronifizierung vorzubeugen. 50 Prozent der Patienten, die im Erwachsenenalter unter Phobien leiden, haben bereits seit dem 12. Lebensjahr damit Probleme. Nur etwa ein Drittel der behandlungsbedürftigen Kinder und Jugendlichen wird derzeit vom bestehenden Versorgungsnetz erreicht, zwei Drittel der Störungen bleiben langjährig unbehandelt und entwickeln sich zu immer größeren Problemen bzw. gesundheitlichen Störungen. Insbesondere die stationäre Versorgung psychisch kranker Kinder und Jugendlicher weist Lücken auf.

Im Versorgungssystem fehlen dabei insbesondere so genannte „niederschwellige Angebote“, wie sie in der Klinik Reinerzau vorgehalten werden, als Alternative bzw. Ergänzung zu kinder- und jugendpsychiatrischen Einrichtungen, da sie im sozialen Umfeld der Patienten nicht stigmatisierend wirken, wie dies bei der Kinder- und Jugendpsychiatrie häufig der Fall ist. Bei vergleichbarer Behandlungsqualität sind diese Angebote darüber hinaus deutlich kostengünstiger.
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