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MK-Kliniken AG - Pflegeheime, Betreutes Wohnen, Altenpflege

Pressemitteilungen

25.06.2014

Valora Effekten Handel AG wird Handelsplattform der MKAG-Aktien



Vorstand Dieter Wopen
Vorstand Dieter Wopen sieht Unternehmen als unterbewertet – Ausgerechnet die SdK lieferte für das Delisting rechtliche Schützenhilfe

Hamburg, 25. Juni 2014 - Nach dem Beschluss, die Aktien von der Börse zu nehmen, hat die Marseille-Kliniken AG nun die Valora Effekten Handel AG damit beauftragt, eine Handelsplattform für Anteilseigner zu schaffen. Die Schaffung einer solchen Handelsplattform wurde bereits im Brief an die Aktionäre angekündigt. Über die Valora Effekten AG können ab dem 12.08.2014 die Käufer und Verkäufer der Aktien miteinander in Kontakt treten und sie dort handeln. Die Valora Effekten Handel AG ist das älteste und größte börsenunabhängige Handelshaus für unnotierte Aktien.

Nachdem die Bundesregierung ihre Pläne zur Pflegereform vorgestellt hatte, wurde ein sogenanntes Delisting der MKAG Aktien in den Organen der Marseille-Kliniken AG diskutiert und letztendlich auch beschlossen. Die Börsennotierung der Unternehmensaktie im Freiverkehr wird durch Kündigung zum 11. August 2014 beendet. Das Delisting der Aktie wurde von den Organen der Marseille-Kliniken AG vor Beschlussfassung einer ausführlichen rechtlichen Prüfung unterzogen. Rechtliche Schützenhilfe für diesen Schritt gab dabei ausgerechnet eine bizarre Klage der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK) gegen die Marseille-Kliniken. Nach dem beschlossenen Wechsel in den Entry Standard verlangte die SdK – und das trotz entgegengesetzter, höchstrichterlicher Rechtsprechung – eine Abfindung für Aktionäre. Mit dieser Klage unterlag die SdK am 21.03.2013 beim Landgericht Berlin. Eine spätere Berufung gegen das Urteil musste die SdK aufgrund eines richterlichen Hinweises zurückziehen und zudem auch noch die gesamten Gerichtsgebühren bezahlen.

Dieter Wopen, Vorstand der Marseille-Kliniken AG, begründet diesen Schritt in einem Brief an die Aktionäre mit den derzeit wenig verlässlichen, perspektivlosen und intransparenten politischen Rahmenbedingungen für einen privaten Anbieter von stationären und ambulanten Pflegeleistungen wie die Marseille-Kliniken. Für das Unternehmen mache es bei dem anhaltenden Geschäftsumfeld und der politischen Gemengelage auf absehbare Zeit keinen Sinn mehr, die Aktie an der Börse öffentlich zu handeln. Auch die anderen wettbewerblichen Rahmenbedingungen stimmen nicht mehr. Hinzu kommt, dass die Marseille-Kliniken in den vergangenen drei Jahren auf dem Kapitalmarkt kein Geld eingesammelt hat und auch nicht einsammeln mußte. „Und damit ist auch auf absehbare Zeit nicht zu rechnen“, so Vorstand Dieter Wopen.

Bereits im Halbjahresbericht der MKAG wurde angedeutet, dass sich für das Unternehmen Herausforderungen ergeben, die mit nicht unerheblichen Risiken verbunden sind. Diese Risiken haben sich nun in der vorgestellten Pflegereform der Bundesregierung manifestiert, die in der Tat eine durchaus mit Risiken behaftete Herausforderung für das Unternehmen – wie übrigens auch für alle anderen Pflegedienstunternehmen – darstellt.

Die Aktie der MKAG hat seit der Ankündigung des Delistings zwar an Wert verloren, spiegelt damit aber nach Ansicht von Vorstand Dieter Wopen nicht ansatzweise den inneren Wert des Unternehmens wieder. „Mit dem aktuellen Kurs der MKAG-Aktie ist das Unternehmen unterbewertet“, so Vorstand Dieter Wopen. „Wenn wir den Verlauf der Aktie in den vergangenen Jahren betrachten, so unterliegen wir einer normalen Entwicklung mit Höhen und Tiefen. Die Aktie lag auch schon einmal bei einem Wert von € 1,50 und hat sich daraufhin gut nach oben entwickelt. Auch sollte die Entwicklung von Mitbewerbern betrachtet werden, die ebenfalls eine schwächere Phase erleben. Aktionäre machen keinen Fehler, wenn sie bei uns an Bord bleiben.“

Es spricht auch vieles dafür, dass der Kurs der Aktie durch Presseberichte negativ beeinflusst wurde, deren Informationsgrundlage ganz offensichtlich eine Kollaboration mit zwei ehemaligen Vorständen der Marseille-Kliniken AG war, die von der Marseille-Kliniken verklagt wurden.

Gerüchten und Vermutungen, wonach die Marseille-Kliniken AG einen bedeutenden Teil ihrer Pflegeheime veräußern will, bezeichnete Vorstand Dieter Wopen als „haltlos.“ „Die Erfolgsgeschichte der Marseille-Kliniken geht weiter. Das Unternehmen macht große Fortschritte bei der Entwicklung der bereits angekündigten Steuerungssoftware, die unser Unternehmen noch weiter nach vorne bringen wird.“
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