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Pressemitteilungen

20.11.2002

Blitzumfrage von TNS-EMNID im Auftrag der Marseille-Kliniken AG

59 % der Deutschen lehnen Rentenbeschlüsse ab Generation 55+ mental für längere Lebensarbeitszeit bereit


Berlin. - 1971 war das letzte Jahr, in dem in Deutschland noch mehr Menschen geboren wurden, als starben. Die Kinderzahl pro Kopf ist heute nur etwa halb so hoch, wie noch in den 60ern und nach den Prognosen der Bevölkerungsforscher wird Deutschland im Jahre 2035 das älteste Volk der Welt sein. Die Konsequenz: Unsere Sozialversicherungssysteme aus der Bismarck-Zeit geraten aus den Fugen. In spätestens 10 Jahren wird unser Alterssicherungs-System endgültig kollabieren. Daß etwas passieren muß, daß wir eine grundlegende Reform unseres Rentensystems brauchen, das wissen die Deutschen. Das wissen auch die Älteren. Aktuell resultiert aus dieser Entwicklung nur eine Folge: Nämlich rauf mit den Rentenbeiträgen. Obwohl bis gestern noch die Senkung der Lohnnebenkosten das wichtigste Ziel der neuen Bundesregierung war, um endlich die Wirtschaft wieder anzukurbeln. Weil aber eine Senkung der Lohnnebenkosten eigentlich ziemlich anders aussieht, auch deshalb haben wir eine gefährliche, beinahe explosionsartige Stimmung in Deutschland. Auch weil die Deutschen dieses Modell, bei dem vor allem Unternehmen und Beschäftigte belastet werden, ablehnen: Nur 34% der Wähler halten die Rentenbeschlüsse der Bundesregierung für richtig, 59% für falsch. Auch unter den über 55jährigen ist nur eine Minderheit von 36% dafür, 53% aber dagegen. Diese einseitige Klientelpolitik für Rentner kommt möglicherweise noch nicht mal den Rentnern entgegen. Weil diese in mehrfacher Hinsicht überraschende Einstellungen zeigen: 55 % der Generation 55+ geht nämlich die Rentensicherheit vor Rentenhöhe. Also sind auch sie stark an der Entwicklung der Volkswirtschaft interessiert. Besser als ein paar Kommaprozente wäre es daher, ihnen die Angst vor unsicherer Rente, wenn auch auf etwas niedrigerem Niveau zu nehmen, zumal 55 % eine deutliche Verschlechterung der Wirtschaftsentwicklung befürchten. Für viele Rentner noch wichtiger: Sie kennen die Lasten des Generationenvertrags gerade für ihre Kinder, weil ihnen deren Zukunft oft wichtiger als die eigene ist. Also verzichten viele lieber auf mehr Rente, als die Beiträge noch stärker anwachsen zu lassen: 46% der über 55jährigen würden aktuell lieber die geplante Erhöhung um ein halbes Jahr nach hinten schieben. Nur 37% ziehen eine weitere Belastung der Beitragszahler vor. 17% sind ohne Meinung. Die Deutschen und selbst die Rentner empfinden in erschreckender Weise ihre persönliche Rente alles andere als gesichert. Also kommt aktuell die Verlängerung der Arbeitszeit auf die politische Agenda: Mindestens bis 67, besser noch bis 70, sollen die Deutschen arbeiten, damit die Rente wenigstens halbwegs sicher bleibt. Das fordern vor allem die Arbeitgeber. Doch wollen das auch die Deutschen? Und – noch wichtiger: Können sie das? Wie sind dazu die Voraussetzungen bei der älteren Generation? Klare Antwort: Die Alten sind dazu bereit – zumindest mental. Das beweist die Studie „DIE GENERATION 55+“. Das Vorurteil, die heutigen Alten seien Neuem gegenüber nicht mehr aufgeschlossen und orientierten sich eher an Bekanntem und Vertrautem, ist so nicht mehr länger aufrecht zu erhalten: Seit 1994 hat sich unten den älteren Mitbürgern etwas entscheidendes verändert: ihre generelle Lebenseinstellung.
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