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MK-Kliniken AG - Pflegeheime, Betreutes Wohnen, Altenpflege

Pressemitteilungen

13.09.2012

Ein BILD-Bericht und die ganze Wahrheit


Hennigsdorf, 13. September 2012 - Die heutige BILD-Berichterstattung über einen Todesfall im Senioren-Wohnpark Hennigsdorf enthält wesentliche Lücken und ist unwahr. Unter der Überschrift "Altersheim verschickt Todesnachricht als SMS!" wird dem Einrichtungsteam vorgeworfen, der Angehörige habe vom Ableben seiner Mutter noch nichts gewusst, als er die im Beitrag dargestellte Kurznachricht erhalten habe. Ein zweiter Vorwurf: Er sei über das bevorstehende Ableben seiner Mutter gar nicht informiert worden.

So muss der falsche Eindruck entstehen, als habe das Pflegeteam den Angehörigen lediglich per Handy über das Ableben seiner Mutter informiert, nicht aber zuvor selbst mit ihm gesprochen. Tatsache ist: Bernd Gasser, Sohn der Ende August verstorbenen Bewohnerin, wurde von der Einrichtung persönlich über die Verschlechterung ihres Gesundheitszustandes informiert. Erst Stunden später erreichte Gasser eine automatisch versandte Mitteilung per SMS, die lediglich einen Link zur Online-Pflegeakte "meingesundheitsbuch.de" enthielt. Dieser SMS-Versand ist ein Service der Pflegeeinrichtung, den Bernd Gasser einst ausdrücklich bestellt hatte.

Im Einzelnen: Eine Mitarbeiterin des Pflegeteams hatte Bernd Gasser bereits am Vorabend telefonisch darüber informiert, dass sich der Zustand seine Mutter dramatisch verschlechtert habe. Von dieser entscheidenden Mitteilung hat auch die BILD-Zeitung Kenntnis. Dennoch gibt sie diesen wesentlichen Schritt nicht vollständig wieder, wenn sie eine Sprecherin wie folgt zitiert: "Das ist ein bedauerlicher Einzelfall. Wir bemühen uns, Angehörige persönlich zu informieren. In diesem Fall war das System schneller." Richtig ist: Das Pflegeteam hatte sich nicht nur bemüht, sondern den Angehörigen tatsächlich persönlich informiert. Davon jedoch erfahren die BILD-Leser nichts. Dass Gasser – wie BILD schildert – in der Todesstunde am Abend des 28. August nicht bei der 93-Jährigen war, gründet also nicht darin, nicht persönlich informiert worden zu sein.

Als Gasser gegen 22 Uhr den Senioren-Wohnpark betrat, hatte die Bereitschaftsärztin wenige Minuten zuvor den Tod seiner Mutter offiziell festgestellt. Gasser nahm Abschied, und die Ärztin, die den Totenschein ausgestellt hatte, führte mit Gasser ein persönliches Gespräch.

Die von BILD in den Mittelpunkt gestellte SMS wurde Stunden später, gegen 2 Uhr in der Nacht, automatisch verschickt. Konkret enthielt sie keinen Hinweis auf den Tod der Mutter, sondern einen Link zum digitalen Gesundheitsbuch. Dieser Kurznachrichten-Dienst zeigt den Einsatz der Einrichtung für mehr Transparenz und stellt ein Angebot dar, das Angehörige rund um die Uhr und von jedem Ort der Welt aus nutzen können – aber nicht müssen. Bernd Gasser hatte den kostenfreien und sicheren Service gewünscht.

Vermutlich hatte Gasser zuvor die Pflegeakte "meingesundheitsbuch.de" eingesehen. Dies ist ein konzerneigener Service, der Verwandte unter anderem über Vitaldaten ihrer im Heim lebenden Angehörigen informiert. Dort wurde vermerkt, dass Frau Gasser "ohne Vitalwerte/ohne Atmung" vorgefunden worden sei. Dies bedeutet nicht, dass die Bewohnerin bereits verstorben war.
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