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MK-Kliniken AG - Pflegeheime, Betreutes Wohnen, Altenpflege

Pressemitteilungen

07.05.2012

Neues Konzept für das Pflegehaus Kreuzberg


Hamburg, 7. Mai 2012 – Die für 15 Mitarbeiter des Pflegehauses Kreuzberg ausgesprochenen Kündigungen hatten nicht zum Ziel, die Gründung eines Betriebsrates zu vermeiden. Anderslautende, von der Gewerkschaft ver.di geäußerten Vorwürfe sind unrichtig und mit Entschiedenheit zurückzuweisen. Die Abläufe – bezogen auf die ausgesprochenen Kündigungen – werden in einer auf der ver.di-Homepage veröffentlichten Pressemitteilung nicht korrekt wiedergegeben. Eine klärende Nachfrage aus der Pressestelle des ver.di-Landesbezirks Berlin-Brandenburg hat es in dieser Sache nicht gegeben.

Zum Sachverhalt: Betriebsbedingt hat sich das Pflegehaus Kreuzberg zum 31. Mai 2012 von zwölf Mitarbeitern getrennt. Diese Kündigungen stehen in Zusammenhang mit einer konzeptionellen Neuausrichtung des Pflegehauses. Erklärtes Ziel ist, die Einrichtung weiter zu stärken. Vor dem Hintergrund einer allgemein angespannten Situation im Gesundheitswesen geht es darum, Pflegeeinrichtungen erfolgreich und auch kostendämpfend zu positionieren – mit Blick auf neue inhaltliche Schwerpunkte oder interne Kooperationen der zum Konzern gehörenden Einrichtungen. Dabei stehen die Qualität in der Pflege sowie das gesundheitliche Wohl und die Lebensqualität der Bewohner an vorderster Stelle.

Konkret: Zur höheren Effizienz und damit letztlich Sicherung der vorhandenen Arbeitsplätze nutzt das Pflegehaus Kreuzberg Synergie-Effekte. Die Speisenversorgung etwa erfolgt aus dem zum Konzern gehörenden Senioren-Wohnpark Lichtenberg. Bei begrenzten Budgets wird damit die Möglichkeit genutzt, den Service für die Bewohner zu erhöhen.

Über diese notwendigen Schritte, über diese Kündigungen, hat der Konzern das Arbeitsamt zuvor informiert. Diese Kündigungen haben nichts mit einer offensichtlich geplanten Gründung eines Betriebsrates zu tun.

Zudem sah sich der Konzern gezwungen, weiteren drei Mitarbeitern fristlos zu kündigen. In diesen Fällen war sofortiges Handeln angebracht. Denn: Wiederholt hatte eine Mitarbeiterin den Betriebsfrieden gestört – durch die Behauptung etwa, dass leitende Mitarbeiter "ausländerfeindlich gegenüber türkischen Mitarbeitern und Bewohnern" eingestellt seien. Zudem hatte die Mitarbeiterin ihre arbeitsvertraglichen Pausenzeiten mehrfach überzogen, obwohl sie wiederholt darauf hingewiesen worden war, diese einzuhalten. Zu all diesen Punkten waren im Vorfeld mehrere Gespräche mit der Mitarbeiterin geführt worden. Ein zweiter Mitarbeiter hatte – obwohl langzeitkrank – des Öfteren und ohne Wissen der Einrichtungsleitung das Pflegehaus aufgesucht. Dabei musste der Eindruck entstehen, er habe im Namen des Unternehmens gehandelt. Der Mitarbeiter hat versucht, Bewohner und Angehörige zum Verlassen des Pflegehauses zu beeinflussen und sie für andere Strukturen abzuwerben. Auf Grund eines solchen Verhaltens, das ein Mitarbeiter seinem Arbeitgeber gegenüber an den Tag legte, sah sich das Unternehmen gezwungen, mit einer fristlosen Kündigung zu reagieren. Zwar standen beide Mitarbeiter auf der Wahlvorschlagsliste für einen Betriebsrat, dennoch stehen die Kündigungen damit in keinem Zusammenhang. Die Kündigungsprozesse waren seit längerem in Vorbereitung.

Zudem wurde einer weiteren Mitarbeiterin gekündigt. Diese stand nicht auf der Wahlvorschlagsliste für einen Betriebsrat. Diese Mitarbeiterin, auch monatelang krank, hatte ebenfalls ohne Wissen der Einrichtungsleitung das Pflegehaus wiederholt aufgesucht, sodass auch hier der Eindruck entstehen musste, sie sei dienstlich tätig gewesen. Nachweislich hat sie Verbindungen zu Angehörigen aufgenommen, um diese abzuwerben. Darüber hinaus hat auch sie Leitungsmitarbeitern des Hauses Ausländerfeindlichkeit vorgeworfen und sie mit Begriffen wie "Nazi" und "braune Socke" beschimpft. Ein solches Verhalten kann nicht geduldet werden. Im Vorfeld gab es bereits Ermahnungen und Abmahnungen, die sich primär auf fachliche Sachverhalten bezogen.
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