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MK-Kliniken AG - Pflegeheime, Betreutes Wohnen, Altenpflege

Pressemitteilungen

18.04.2012


Stefan W. Herzberg, DER SPIEGEL und
die AOK
Die Kranke(n)Geschichte von Abfindungsforderungen und wie es sich wieder Spiegel(t)


Hamburg, 18. April 2012 - Heute berichten die verbundenen Publikationen "Manager Magazin" und "DER SPIEGEL" im Internet über die AOK Sachsen-Anhalt und die MKAG. Dort wird behauptet, die AOK prüfe einen Betrug bei Pflegeleistungen, im Einzelnen weil Kompressionsstrümpfe von Pflegehelfern angelegt worden seien und vom Arzt verschriebene Medikamente bei ambulant behandelten, in ihrer eigenen Wohnung lebenden Personen übergeben worden seien. Dabei wird gegenüber dem Leser der Verdacht erweckt, dass dies nach den Vorschriften der Krankenkasse nicht ordnungsgemäß und daher falsch abgerechnet worden sei. Äußerungen des ehemaligen Vorstands Stefan W. Herzberg werden zum "quasi-Beweis" angeführt, Zweifel an der Praxis und an der ordnungsgemäßen Dokumentation von Fachkrafttätigkeiten werden behauptet.

Dazu erklärt heute der zuständige MKAG-Vorstand Michael Thanheiser: "An der Sache ist inhaltlich nichts dran. Ich habe die AOK heute gebeten, mir von möglichen Ermittlungen zu berichten und gleichzeitig unsere volle Kooperation angeboten."

Wer die Verdächtigungen verstehen will, muss den Hintergrund kennen:

Stefan W. Herzberg hat das Unternehmen mit einem dubiosen Schriftsatz auf eine Million Euro Schadensersatz verklagt, nachdem er eine Stunde vor einer entscheidenden Aufsichtsratssitzung im Herbst 2011 plötzlich erkrankte und dann seinerseits den Vorstandsvertrag unregelmäßig kündigte. Dieser Kündigung war eine Abmahnung wegen schwerer dienstlicher Verfehlungen vorausgegangen. Dieser Abmahnung wurde bis heute nicht ausdrücklich widersprochen.

Die nun vorliegende Klageschrift ist mit einer Fülle von Falschbehauptungen und unrichtigen Darstellungen gespickt, die ihm zwischenzeitlich vorliegende Erwiderung entlarvt sein rechtswidriges Begehren.

Bereits im vergangenen Jahr sind von anderen Zeitungen Schmähberichte gegen Marseille veröffentlicht worden, deren Urheberschaft wenig Zweifel offen lässt. Der "WELT am SONNTAG" wurden daraufhin wesentliche Teile der Berichterstattung gerichtlich verboten. Das Verbot wurde inzwischen von der "WELT" als endgültige Regelung anerkannt.

Der Aufsichtsrat hatte seinerzeit - nachdem die ersten Vorwürfe von Stefan W. Herzberg und dem fristlos gekündigten Finanzvorstand Dr. Thomas Klaue in dieser Angelegenheit aufkamen -, unverzüglich eine juristische Untersuchung eingeleitet, die zu dem Ergebnis kam, dass keine einschlägigen Gesetze verletzt worden sind.

Betrug ist ein böses Wort, Bilanzfälschung auch

Mit der Meldung über Bilanzfälschung war DER SPIEGEL im Juni 2005 unterwegs, als er unter der effekthascherischen Überschrift "Wirtschaftskriminalität – Razzia bei Marseille" mit allerlei Vorwürfen über ein Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Berlin berichtete. Der Bericht war – wen wundert’s – reißerisch aufgemacht und geeignet, Sozialneid zu schüren, ganz abgesehen davon wurde eine falsche Tatsachenbehauptung aufgestellt und wurden haltlose Verdächtigungen kolportiert..

Als sich später herausstellte, dass die Vorwürfe aus der Luft gegriffen waren und Marseille durch das Amtsgericht Tiergarten 2007 sogar Entschädigung wegen unzulässiger Hausdurchsuchung zugesprochen worden war, lenkte der SPIEGEL erst ein, nachdem anwaltliche Hilfe herbeigeeilt war, um gegen die dann rechtswidrige Berichterstattung vorzugehen. Erst im Januar 2011 wurde die falsche Verdächtigung durch eine nachträgliche Anmerkung der Redaktion im SPIEGEL-Archiv richtig gestellt.

DER SPIEGEL und die Staatsanwaltschaft Berlin waren einer substanzlosen Anzeige eines ehemaligen Vorstandes aufgesessen. Schon bald war seinerzeit zu erkennen, dass der Mann mit dem Vorstandsposten hoffnungslos überfordert war: Nur er selbst wollte es nicht einsehen. In dem von ihm angestrengten Gerichtsverfahren hat es ihm allerdings nicht viel geholfen.
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