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MK-Kliniken AG - Pflegeheime, Betreutes Wohnen, Altenpflege

Pressemitteilungen

26.01.2007

Pflegewissenschaftlicher Förderpreis der Marseille-Kliniken AG 2006 wird an zwei Preisträgerinnen der Hochschulen Zwickau und Halle-Wittenberg verliehen



(v.l.n.r.) Dr. Neubart (wissenschaftlicher Beirat der MK AG), Christin Hess (Preisträgerin), Axel Hölzer (Vorstandsvorsitzender der MK AG), Birgit Vosseler (Preisträgerin), Dr. Schneider (Vorsitzender des wiss. Beirates).

Die Marseille-Kliniken AG, bundesweiter Träger von 63 Einrichtungen (8.600 Betten) der stationären Gesundheitsversorgung, vergibt im Rahmen des Kongresses „Pflege 2007“ am 26. Januar in Berlin zum vierten Mal den Pflegewissenschaftlichen Förderpreis. Mit dem Preis werden Pflegewissenschaftler geehrt, die mit ihren Arbeiten einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der Pflegeforschung leisten. Der jährlich ausgeschriebene Preis ist mit 7.500,-- € dotiert und richtet sich insbesondere an den wissenschaftlichen Nachwuchs.

Wie in allen Bereichen der Gesundheitsversorgung, wird auch in der Pflege ein evidenzbasiertes Handeln gefordert. Die noch junge Disziplin der Pflegewissenschaft generiert in zunehmendem Maße empirisch gesichertes Wissen, das auch in die Ausbildung der Pflegeberufe mit einfließt. Im Rahmen der Professionalisierung der Pflege gilt die Pflegeforschung somit als zentraler Baustein. Die Marseille-Kliniken AG will diese Entwicklung durch die Förderung herausragender Arbeiten aus dem Bereich der Pflegeforschung aktiv unterstützen.

Aufgrund des hohen Niveaus der eingereichten Arbeiten zum „Förderpreis Pflege 2006“ hat sich der wissenschaftliche Beirat der Marseille-Kliniken AG in diesem Jahr entschlossen, zwei Forschungsarbeiten zu prämieren. Aus der Vielzahl eingereichter Bewerbungen wurden die Arbeiten von Frau Prof. Birgit Vosseler (Hochschule Halle-Wittenberg, seit 2006 an der Hochschule Ravensburg-Weingarten) und Frau Christin Hess (Westsächsische Hochschule Zwickau) ausgewählt.

Das Gutachtergremium setzt sich aus den Mitgliedern des wissenschaftlichen Beirats der Marseille-Kliniken AG zusammen. Der Beirat ist mit Experten aus den Bereichen Pflegewissenschaft, Geriatrie, Gerontologie und Psychologie besetzt. Die eingereichten Arbeiten wurden hinsichtlich ihrer wissenschaftlichen Qualität, ihres Innovationspotentials und ihrer Praxisrelevanz begutachtet.

Prämiert wurde zum einen die Studie "Schulung und Anleitung in der stationären Krankenpflege zur Förderung der Selbständigkeit und Optimierung der Gesundheitsversorgung - erforscht am Sachverhalt der eingeschränkten Mobilität bei älteren Patienten nach hüftnahen Frakturen oder Arthrose mit operativer Behandlung" von Prof. Birgit Vosseler.

Frau Prof. Vosseler konnte in ihrer empirischen Studie nachweisen, dass eine frühzeitige Pflegeberatung dazu führen kann, dass die häusliche Pflegesituation in Folge einer stationären Behandlung von allen Betroffenen besser eingeschätzt wird.

Dies trifft insbesondere dann zu, wenn die Schulung und Anleitung noch während des stationären Krankenhausaufenthalts erfolgt. Patienten und deren Angehörige erlangen durch diese Intervention mehr Sicherheit im Umgang mit der Krankheit, der Pflegebedürftigkeit und der konkreten häuslichen Pflege.

Prämiert wurde weiter die Diplomarbeit von Frau Christin Hess mit dem Titel "Risikomanagement für die Ernährung und Flüssigkeitsversorgung in der stationären Altenpflege". Die Autorin greift in Ihrer Untersuchung Fragestellungen im Zusammenhang mit dem Pflegerisiko einer Mangel- oder Fehlernährung auf.

Das Ziel der Studie von Frau Hess bestand in der Entwicklung, Einführung und Bewertung eines praxistauglichen Risikomanagements, das Altenpflegeeinrichtungen befähigt, von einer Mangelernährung oder Dehydration bedrohte Bewohner frühzeitig zu erkennen, hierdurch bedingte Komplikationen zu vermeiden und damit einen unerwünschten Krankheitsverlauf abzuwenden. Der Ernährungsstatus der Bewohner wird mit dem von der Autorin entwickelten "Risikoanalysebogen" erhoben. Die Maßname führt insgesamt zu einer Verbesserung der Betreuung und Begleitung der Betroffenen in diesem wichtigen Versorgungsbereich und damit zu einer Sicherstellung von Teilhabe und Lebensqualität bei Bewohnern von stationären Altenpflegeeinrichtungen.

Wir gratulieren den beiden Preisträgerinnen und allen an den beiden Studien Beteiligten sehr herzlich und freuen uns über die Anerkennung, die diese Arbeiten damit auch überregional erhalten werden.

Für 2007 wird der Pflegewissenschaftliche Förderpreis der Marseille-Kliniken AG zum fünften Mal ausgeschrieben. Eingereicht werden können Arbeiten, die 2004 oder später abgeschlossen wurden, z.B. Buchpublikationen, Habilitationsschriften, Dissertationen, Diplomarbeiten oder veröffentlichte Projektberichte.

Die Preisverleihung und die Vorstellung der Arbeiten durch die Preisträgerinnen erfolgt im Rahmen eines Symposiums zum Thema "Pflegeforschung für das Alter", in dessen Rahmen auch über die "Integration von Bürgern mit Migrationshintergrund in das Altenpflegesystem" diskutiert wird. An der Podiumsdiskussion nehmen Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik teil.

Informationen zum Kongress und der Preisverleihung finden sich auch unter:

http://www.heilberufe-kongresse.de
http://www.marseille-kliniken.de/

Die Teilnahmebedingungen können erfragt werden bei:

e
qs. - Institut
Privatinstitut für Evaluation und Qualitätssicherung im
Gesundheits- und Sozialwesen GmbH
Dr. Christoph Löschmann
Heselstücken 7, 22453 Hamburg
Tel.: 040-51459-830, Fax: 040-51459-779
e-mail:
loeschmann@eqs-institut.de


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