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Pressemitteilungen

09.07.2007

Neuartiges Chipsystem für Demente im Senioren-Wohnpark - einmalig in Erkner



So sieht der Transponder aus: Einrichtungsleiterin Suzanne Jung (l.) und Pflegedienstleiterin Claudia Flohr zeigen das Armband, das Demente mit starkem Drang zum Weglaufen schützen soll.

Erkner, 9. Juli 2007. Es ist ein außergewöhnliches Konzept, das deutschlandweit noch in den Kinderschuhen steckt und in Erkner einmalig ist. Der Senioren-Wohnpark Erkner hat am Montag, 9. Juli 2007, offiziell sein Chipsystem für demenziell erkrankte Bewohner eingeführt. Der Clou: Ein an einem Armband befestigter Transponder alarmiert das Pflegepersonal, falls die betroffene Person sich dem Ausgang der Pflegeeinrichtung nähert. Das Ziel: Der Bewohner soll vor Gefahren geschützt werden, zeitgleich aber auch mehr Bewegungsfreiheit erhalten.

Was zunächst vielleicht wie ein Widerspruch klingt, ist keiner. An Demenz erkrankte Menschen können häufig nicht mehr für ihre eigene Sicherheit sorgen und somit sich und den Menschen in ihrer Umgebung im schlimmsten Fall Schaden zufügen. Bei einer ausgeprägten Weg- und Hinlauftendenz, wie es im Fachjargon heißt, kommt es vor allem im fortgeschrittenen Stadium der Demenz immer wieder vor, dass Bewohner die Einrichtung verlassen und nicht mehr zurückfinden. Durch den Einsatz des neuen Chipsystems kann im Senioren-Wohnpark Erkner künftig verhindert werden, dass betroffene Bewohner unkontrolliert die Einrichtung verlassen und sich selbst in Gefahr bringen.

Einrichtungsleiterin Suzanne Jung stellte während einer Feierstunde am Montag, 9. Juli 2007, dem Heimbeirat, Bewohnern der Einrichtung, der Vertretung der Stadtverwaltung und ihren Gästen das neue Konzept vor. Zunächst sind 5 der 117 Plätze im Senioren-Wohnpark Erkner auf das Chip-Dementen-Konzept ausgerichtet. Bei entsprechender Nachfrage ist jedoch die Anzahl der Nutzer variabel, sagte Suzanne Jung. "Wir freuen uns, dass wir den betroffenen Bewohnern mehr Bewegungsfreiheit geben können und sie nicht das Gefühl haben müssen, eingesperrt zu sein."


Das uhrenähnliche Band am Arm mit Transponder löst beim Verlassen der Einrichtung einen Signalton auf der Rufanlage des Pflegepersonals aus, das schnell handelt und den Demenzkranken wieder in das Wohnheim zurück begleitet.

Vielfach sind schwer Demente in geschlossenen Bereichen untergebracht. In Erkner können sie sich dagegen frei bewegen. Lediglich wenn sich die an dem Konzept teilnehmenden Bewohner der Eingangstür nähern, werden die Pflegekräfte durch ein Alarmsignal auf einen mobilen Rufempfänger informiert. Sofort begeben sie sich dann zum Eingang, um dem Betroffenen zur Seite zu stehen. Ein Konzept, das auch von vielen Angehörigen geschätzt wird, wie Suzanne Jung berichtet. Der Einrichtungsleiter im Senioren-Wohnpark Landshut wendet das Chipsystem seit 2005 an und hat viele positive Erfahrungen gemacht. 16 seiner Heimbewohner tragen das Armband. Viele Angehörige suchten die Einrichtung gezielt auf, weil es weit und breit kein vergleichbares Konzept gebe, berichtet er. Natürlich gebe es auch kritische Stimmen, die Bedenken äußerten, da die dementen Bewohner, die an dem Konzept teilnehmen, in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt sind. Dem tritt Suzanne Jung jedoch entgegen. "Bei vielen Dementen ist keine Einsichtsfähigkeit mehr vorhanden."

Sie weiß, dass die erkrankten Bewohner vielfach nicht mehr in der Lage sind, Gefahren zu erkennen aus Erfahrung, denn bereits seit vielen Jahren werden in ihrer Einrichtung demente Bewohner betreut. Sie hofft mit diesem Angebot betroffenen Menschen und deren Angehörigen eine Hilfestellung zu geben und eine optimale Versorgung zu gewährleisten.

Weitere Informationen sind auch unter der kostenlosen Telefonnummer 0 800-47 47 202 (gebührenfrei) erhältlich.



Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

Senioren-Wohnpark Erkner GmbH   
Suzanne Jung      
Einrichtungsleiterin       
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15537 Erkner      
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Fax : 03362/781-490     
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