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MK-Kliniken AG - Pflegeheime, Betreutes Wohnen, Altenpflege

Pressemitteilungen

03.09.2007

Marseille-Kliniken AG baut Vorreiterrolle am Markt aus – Eröffnung von weiteren drei neuen Einrichtungen


Vorstand fordert Pflege-TÜV

"Wir brauchen einen Pflege-TÜV", fordert Axel Hölzer, Vorstandsvorsitzender der MKAG.

BERLIN. Die Marseille-Kliniken AG behauptet ihre Stellung am Markt und eröffnet weitere Pflegeeinrichtungen. Am 2. und 3. September wurden in Potsdam 131 Wohneinheiten für Betreutes Wohnen offiziell ihrer Bestimmung übergeben. Außerdem stehen im schwarzwäldischen Schömberg ab sofort 100 Betten für pflegebedürftige Menschen bereit – davon 46 Betten für Menschen mit schwerer demenzieller Erkrankung. Im Oktober wird in Düsseldorf ein weiteres Pflegeheim mit 95 Betten eröffnet.

Die Marseille-Kliniken AG, größter börsennotierter Pflegeheimbetreiber in Deutschland, steigert ihre Bettenkapazität damit auf rund 9000 Betten. Deutschlandweit betreibt das Unternehmen ab Oktober dann 56 Pflegeeinrichtungen, neun Reha-Kliniken und ein Akutkrankenhaus. Qualität und Kundenzufriedenheit haben für das Unternehmen oberste Priorität. Der Vorstand fordert deshalb bundesweit ein einheitliches und transparentes System, um die Pflegequalität einzelner Pflegedienstanbieter zu veranschaulichen. Verallgemeinerungen und Pauschalisierungen über den schlechten Zustand der Pflege in deutschen Heimen, duldet Axel Hölzer, Vorstandsvorsitzender der MKAG, nicht. "Wir brauchen eine Rangliste für Pflegeheime", fordert er und außerdem einen Pflege-TÜV mit eindeutigen Zielgrößen. Seine Vision: "Alle Träger müssten so wie wir ihre Pflegequalität messen und im Internet verfügbar machen. Dann könnte der Medizinische Dienst gezielt nachprüfen und eine Bestenliste erstellen, die allen Interessierten zugänglich gemacht wird." Die Marseille-Kliniken haben bereits heute ein umfassendes Qualitätsmanagementsystem im Unternehmen etabliert, das dazu beiträgt, Pflegerisiken auf ein Minimum zu reduzieren. Dazu zählen Qualitätsmanager, die die Einrichtungen regelmäßig angelehnt an die Prüfungen des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK) untersuchen, Probleme erkennen und sie mit gezielten Maßnahmenkatalogen beheben. Außerdem werden seit acht Jahren Angehörigenbefragungen durchgeführt. Kritik nimmt das Unternehmen sehr ernst, wertet die Ergebnisse durch das eqs.-Institut (Privatinstitut für Evaluation und Qualitätssicherung im Gesundheits- und Sozialwesen) aus. Alle relevanten Daten zur Pflegedokumentation etc. können per Knopfdruck in der Zentrale in Hamburg abgefragt und Pflegerisiken somit identifiziert werden, um sie rechtzeitig im Keim zu ersticken. Axel Hölzer kritisiert, dass die MDK-Prüfungen zu selten stattfinden. Inhaltlich seien sie "in Ordnung", aber in der Anzahl zu gering. "Es fällt außerdem auf, dass der MDK die gemeinnützigen und öffentlichen Träger seltener besucht – und das zumeist noch mit Vorankündigung", stellt Axel Hölzer fest. Die Häuser der MKAG sind dagegen allein 2006 70 Mal ohne Ankündigung kontrolliert worden – übrigens mit gutem Ergebnis.


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