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MK-Kliniken AG - Pflegeheime, Betreutes Wohnen, Altenpflege

Pressemitteilungen

24.04.2008

Neue Visionen entwickeln


Deutschland braucht den TÜV für die Pflege - Lebhafte Diskussion in Berlin


Engagierter Pflegekritiker: Claus Fussek (3. von l.) diskutiert mit Prof. Adehlheid Kuhlmey, Axel Hölzer sowie Dr. Michael Albert.

Berlin, 24.04.2008. Ein Thema - eine Meinung. Wenn es um das Thema Pflege geht, wünscht sich jeder, dass die Qualität stimmt. Darüber waren sich auch die Gäste der Podiumsveranstaltung in der Dresdner Bank am Pariser Platz in Berlin einig. "Senioren im Abseits - Deutschland braucht den TÜV für die Pflege" lautete das Thema der Veranstaltung, zu die die Marseille-Kliniken AG eingeladen hatte. Rund 170 Gäste aus dem sozialen Bereich, von Verbänden, Vereinen, aus Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Medien sind der Einladung gefolgt.

ZDF-Moderator Theo Koll ("Frontal 21") führte durch das Abendprogramm. Auf dem Podium diskutierten Axel Hölzer, Vorstandsvorsitzender der Marseille-Kliniken AG, Dr. Peter Pick, Geschäftsführer des Medizinischen Dienstes der Spitzenverbände der Krankenkassen, der Pflegekritiker Claus Fussek, Philipp Missfelder (CDU), Mitglied des Bundestages sowie Prof. Dr. Adelheid Kuhlmey, Pflegeexpertin, und Dr. Michael Albert, Vorstandsmitglied der Allianz Private Krankenversicherungs-AG.
Den Einstieg in die Diskussion bot Klaus-Peter Schöppner. Der Geschäftsführer des Meinungsforschungsinstituts TNS Emnid präsentierte die aktuellen Umfrageergebnisse zum Thema "Pflegequalität in Deutschland".


Die Podiumsteilnehmer: (von l.) Philipp Mißfelder, Prof. Adelheid Kuhlmey, Axel Hölzer, Claus Fussek, Dr. Michael Albert, Klaus-Peter Schöppner und Dr. Peter Pick. Fotos: MKAG

Wann ist Pflege gut? Wie kann sie in Deutschland sichergestellt werden? Was darf sie kosten und wie müssen die Prüfmechanismen sein? Über diese und viele anderen Fragen wurde lebhaft - auch mit dem Publikum - diskutiert. Während Adelheid Kuhlmey und Axel Hölzer den ersten Schritt zur Sicherstellung von guter Pflegequalität in einem gut strukturierten und gelebten internen Qualitätsmanagement sehen, plädierte Claus Fussek vor allem für die Ergebnisbetrachtung. Am Ende zähle doch, ob sich der Pflegebedürftige gut fühle. Peter Pick sagte, dass interne Überprüfungen externe nie ersetzen könnten, sprach sich jedoch zeitgleich für ein gemeinsames Miteinander aus. Ein Ziel zu verfolgen und sich gegenseitig bei der Arbeit zu ergänzen, sei der richtige Weg. Philipp Missfelder gestand ein, dass die aktuelle Pflegereform, die am 1. Juli 2008 in Kraft treten soll, nicht weit genug für die Zukunft reiche, nannte diese jedoch einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung.

Für Michael Albert hat die private Vorsorge besonders große Bedeutung. Aufgrund des demografischen Wandels hin zu immer mehr älteren und immer weniger  jüngeren Menschen, werde das Solidarprinzip und der Generationenvertrag nicht mehr vollständig eingehalten werden können. Darum sei es wichtig, sich rechtzeitig auf das Alter vorzubereiten. Adelheid Kuhlmey gab zu bedenken, dass derzeit bei den Zukunftsberechnungen und Prognosen für die Pflege in Deutschland vom aktuellen Standard ausgegangen werde. "Davon müssen wir uns lösen und neue Visionen entwickeln", sagte sie. Die Pflege von heute werde nicht die von morgen sein.


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