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MK-Kliniken AG - Pflegeheime, Betreutes Wohnen, Altenpflege

Pressemitteilungen

27.08.2008

Tunnel optimiert medizinische Versorgung


Einmalig in Hamburg: Unterirdische Verbindung zwischen Senioreneinrichtung AMARITA und Marienkrankenhaus eröffnet


Auf gute Zusammenarbeit: Werner Koch, Vorsitzender der Geschäftsführung des Marienkrankenhauses, und Axel Hölzer, Vorstandsvorsitzender MKAG, haben gemeinsam den Tunnel zwischen der Pflegeeinrichtung und dem Marienkrankenhaus eröffnet.
Foto: MKAG/Marienkrankenhaus

Hamburg, 27.08.08 - Wege ganz neuer Art gehen das Kath. Marienkrankenhaus und die Senioreneinrichtung AMARITA Hamburg-Mitte: Ein 24 Meter langer Tunnel verbindet seit jüngstem die beiden gegenüberliegenden Häuser miteinander, verbessert den Service für Patienten und Bewohner und vereinfacht die Arbeitsabläufe für das Pflegepersonal. Die Gesamtkosten für die Unterführung belaufen sich auf rund 320.000 Euro. Das bisher in Hamburg einmalige Projekt zwischen einem gemeinnützigen Krankenhaus und einer privaten Pflegeeinrichtung optimiert vor allem die ärztliche Versorgung für die Bewohner des AMARITA-Hauses.
 
"Mit zunehmendem Alter werden die Pflegebedürftigen häufiger krank. Engmaschige Untersuchungen im Krankenhaus sind bei vielen alterstypischen und –bedingten Krankheiten unerlässlich. Hier schafft die Tunnelanbindung eine Arbeitserleichterung, weil er Wege verkürzt", erklärt AMARITA-Geschäftsführer Joachim Oberhansberg. Der Übergang vom Pflegeheim ins Krankenhaus ist problemlos per Rollstuhl oder Bett möglich – ein Vorteil insbesondere auch für Bewohner der AMARITA, die regelmäßig das Therapiezentrum des Marienkrankenhauses nutzen.

Unterführung eröffnet Synergien
Der Tunnel liegt viereinhalb Meter unter der Erde, ist drei Meter breit und 2,65 Meter hoch. Die unterschiedlichen Höhenlagen der Gebäude, die rund 20 Meter auseinander liegen, werden durch zwei Rampen ausgeglichen, die in der Tunnelmitte zusammenlaufen. Bodenplatte, Wände und Decke der Unterführung sind aus Stahlbeton. Die Bauzeit des Tunnels betrug sechs Monate. Bauherr war die Firma Held Bau Consulting Baubetreuungsgesellschaft. Koordiniert wurden die Arbeiten unter der Erde in zwei Bauabschnitten, so dass Rettungsfahrzeuge und Liegendkrankentransporte jederzeit eine freie Zufahrt zur Notaufnahme des Marienkrankenhauses hatten. Aufgrund alter Bohrpfähle im Baugrund und einer Kontaminierung des Bodens musste der Durchbruch zwischen den Häusern mit entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen ausgeführt werden.

Von beiden Häusern aus ist die Unterführung über das jeweilige Untergeschoss bequem per Fahrstuhl zu erreichen. In der Mitte des Tunnels befindet sich zur Sicherheit von Bewohnern und Patienten eine vollautomatische Glasschiebetür mit Kameraüberwachung und Zutrittskontrollsystem mit Gegensprechanlage. So kann ein unbemerkter Wechsel von Patienten bzw. Bewohnern nicht stattfinden. Die Unterführung erhält durch eine ausgewogene Beleuchtung, einen Anstrich in warmen Farben und Vitrinen, in denen Platz für Bilder und Exponate ist, eine angenehme Atmosphäre.

Von der unterirdischen Anbindung profitieren neben den Bewohnern der AMARITA auch die Patienten des Marienkrankenhauses, die sich unverbindlich über die Leistungen der gegenüberliegenden Pflegeeinrichtung informieren können. Auch Räume wie etwa die Restaurants oder die Kapellen in beiden Häusern stehen für eine gemeinsame Nutzung offen. "Wir werden unsere neue Verbindung in den nächsten Monaten mit Leben füllen und die gegenseitigen Synergieeffekte nutzen", sind sich die beiden Geschäftsführer Werner Koch (Marienkrankenhaus) und Joachim Oberhansberg (AMARITA) sicher. In einer Kooperationsvereinbarung sind erste Punkte, wie etwa eine pflegerische Zusammenarbeit und Qualitätssicherung oder die Mitversorgung der Senioreneinrichtung mit Sanitätsartikeln, bereits festgelegt.

Außerdem haben sich beide Häuser der Qualität der Dienstleistung und des Services sowie der Transparenz verschrieben und sind KTQ-zertifiziert. Das international anerkannte Gütesiegel bescheinigt den Häusern, höchste Anforderungen an die Qualitätssicherung im Haus zu erfüllen.

Die AMARITA Hamburg-Mitte gehört zur Marseille-Kliniken AG und verfügt insgesamt über 336 Betten. Der Tunnel wurde von dem privaten Pflegedienstanbieter geplant und finanziert. Der börsennotierte Pflegedienstanbieter mit Verwaltungssitz in Hamburg betreibt aktuell 58 Pflegeeinrichtungen, acht Reha-Kliniken sowie ein Akutkrankenhaus und ist in zwölf von 16 Bundesländern vertreten. Neben Einzel- und Doppelzimmern in gehobener Kategorie verfügt das AMARITA über eine spezialisierte Wachkoma-Station mit 15 Plätzen.

Pressemappe (PDF, 178 KB)
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