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Pressemitteilungen

09.04.2002

Marseille-Kliniken AG wehrt sich gegen Zensur in Sachsen-Anhalt


Hamburg. - Als einen „unglaublichen Akt politisch motivierter und verfassungswidriger Zensur“ bezeichnet Maxi Hartung, Pressesprecherin der Marseille-Kliniken AG, die Entscheidung der Medienanstalt Sachsen-Anhalts (MSA), einen gewerblichen Fernseh-Spot des börsennotierten Unternehmens zu verbieten, in dem für die acht Senioren-Wohnparks der Aktiengesellschaft im Land Sachsen-Anhalt geworben werden sollte.

Die Marseille-Kliniken AG wird mit allen rechtlichen Schritten gegen diese Entscheidung vorgehen.

In dem Spot, der auf zwölf regionalen TV-Sendern und im lokalen MDR eingebucht war, tritt Unternehmensgründer Ulrich Marseille auf und weist in Gesprächen mit Angestellten und alten Menschen auf die Vorzüge der Einrichtungen hin: Sicherheit, Geborgenheit, Zuversicht. Der gewerbliche Fernsehbeitrag beginnt mit dem Satz: „Kennen Sie schon Marseille-Kliniken AG?“ und endet mit: „Senioren-Wohnparks in Sachsen-Anhalt auch in Ihrer Nähe“. In dem knapp 60 Sekunden dauernden Spot sagt Ulrich Marseille auf die Frage, was er denn hier mache: „Tja, ich mache Werbung für die Senioren-Wohnparks in Sachsen Anhalt“.

Trotz dieser unmißverständlichen und eindeutigen Aussagen hat die MSA die Ausstrahlung untersagt: „Es handelt sich bei dem Werbespot um unzulässige politische Werbung...“ Die MSA unterstellt weiter, die Aussagen „Sicherheit und Geborgenheit“ seien reine Wahlkampfparolen der Schill-Partei in Sachsen-Anhalt.

In Wahrheit sind diese beiden Begriffe seit vielen Jahren Kernbotschaften in der Werbung für die Senioren-Wohnparks der Marseille-Gruppe und werden seit langem in Broschüren und in Imageanzeigen in zahlreichen Zeitungen verwendet.

Zu einer mittelfristig auf ein Jahr angelegten Werbekampagne in Sachsen-Anhalt mußte sich die Marseille-Kliniken AG entschließen, als es nach unsachlichen Angriffen in Pressemitteilungen des Sozialministeriums des Landes Sachsen-Anhalt zu einer dramatischen Entwicklung in der Belegung ihrer modernen Einrichtungen kam. Hintergrund ist der Rechtsstreit um die Vergabe von Fördermitteln durch das Ministerium an Bewohner in Altenpflegeheimen. Im Dezember 2001 hatte ein Urteil des Sozialgerichtes in Magdeburg festgestellt, daß die Fördermittelvergabe durch das Land rechtswidrig, nicht nachvollziehbar und wettbewerbsverzerrend ist. Seither hat das Ministerium mit einer beispiellosen Schmutzkampagne reagiert, in der unter anderem Ulrich Marseille als „Dreckschleuder“ bezeichnet wurde.

Die jüngste Entscheidung, den gewerblichen Spot zu untersagen, ist ein weiterer Höhepunkt in dieser gesetzwidrigen Vorgangsweise. Jetzt wurde von der rot-rot gesteuerten Politik auch die Medienanstalt unter ihrem Geschäftsführer Christian Schurig instrumentalisiert.
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