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Pressemitteilungen

04.03.2016

Mikrofon-Attacke vor dem Arbeitsgericht Herne


Nach wiederholten einstweiligen Verboten gegen RTL-Beiträge lässt der Sender Günter Wallraff seine bizarre Kampagne gegen die MK-Kliniken fortsetzen

Hamburg, 04.03.2016

Günter Wallraff und der Kölner Privatsender RTL setzen weiterhin auf Kampagnenjournalismus. Im Rahmen eines Gütetermins vor dem Arbeitsgericht am 26.02.2016 bedrängte ein Kamerateam um Wallraff einen von den MK-Kliniken mandatierten Anwalt, um von ihm Aussagen zu erzwingen.

Vor dem Arbeitsgericht in Herne war ein Gütetermin anberaumt worden. Der Vorstand der MK-Kliniken hatte beschlossen die Haustechnik in den Einrichtungen in Herne und weiteren Einrichtungen des Unternehmens an einen externen Anbieter zu vergeben. Von der Entscheidung waren in Herne vier Haustechniker betroffen, die gegen ihre Kündigung klagten. Die Richterin des Arbeitsgerichtes Herne signalisierte jedoch die Rechtmäßigkeit dieser Entscheidung und sah keine weitere Einsatzmöglichkeit der betroffenen Haustechniker.

Wallraff, erschien mit einer Kameracrew zum Gerichtstermin und drangsalierte mit seinem Mikrofon den Anwalt der MK-Kliniken. Damit haben Wallraff und RTL einen weiteren berufsethisch äußerst fragwürdigen Teil ihrer Kampagne gegen ein Unternehmen eingeleitet, das sich zuvor in zwei Eilverfahren erfolgreich gegen vorangegangene journalistische Angriffe von Wallraff gegen RTL zur Wehr gesetzt hatte.

In drei Fällen hatten Wallraff und sein Team auf RTL bisher über die MK-Kliniken und zugehörige Unternehmen berichtet. In zwei Fällen untersagten die Gerichte dem Fernsehsender in Eilverfahren mit einstweiligen Verfügungsbeschlüssen die weitere Verbreitung diverser Äußerungen aus den rechtswidrigen Beiträgen von Wallraff und seinem Team; in sog. Hauptsacheverfahren will das Unternehmen sogar noch weitere Ansprüche durchsetzen. In einem wegen des dritten Beitrags derzeit noch anhängigen Klageverfahren wird RTL wohl auch nicht ungeschoren davonkommen.

Ein schwerer Schlag für die einstmalige Journalisten-Ikone Wallraff, der sich einer bizarren Auseinandersetzung mit den MK-Kliniken verschrieben hat. Wallraff, dessen Kampf gegen die MK-Kliniken offenbar eine persönliche Note zu tragen scheint, lässt inzwischen kaum eine Gelegenheit aus, sich auf seiner RTL-Plattform an dem Unternehmen abzuarbeiten.

Dies sorgt in der Medienbranche inzwischen für ungläubiges Kopfschütteln und führt zu der Frage, warum sich RTL von Wallraff für dessen Feldzug benutzen lässt. Noch zu Jahresanfang hatte der Kölner Privatsender („Bauer sucht Frau“, „Dschungelcamp“) laut getönt, seine „journalistische Kompetenz“ stärken zu wollen. Doch anstatt auf journalistische Kompetenz scheinen Wallraff und RTL vielmehr auf das fragwürdige Modell „journalistische Kampagne“ zu setzen. Kein anderes Unternehmen wurde in den vergangenen Monaten derartig oft von RTL-Wallraff in den Fokus gerückt, wie die MK-Kliniken und die dazugehörigen Unternehmen.

Es bleibt zu erwarten, dass nach dem nächsten von Wallraff auf RTL inszenierten Kampagnenteil erneut ein Gericht mangelnde journalistische Sorgfalt sieht und erneut die Verbreitung weiterer Wallraff-Hetze untersagen wird. Ob das die von RTL angestrebte „journalistische Kompetenz“ stärken wird, darf bezweifelt werden.


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