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MK-Kliniken AG - Pflegeheime, Betreutes Wohnen, Altenpflege

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28.12.2010

SOZIALES: Elektronische Pflegeakte soll Transparenz schaffen

Märkische Allgemeine

TREUENBRIETZEN - Im Seniorenwohnpark Treuenbrietzen können sich Angehörige ab sofort via Internet über den Pflegezustand ihrer Verwandten informieren. In dem jetzt eingerichteten Online-Portal können sie rund um die Uhr per Mausklick aktuelle Vitaldaten und Gesundheitsinformationen ihrer in der Einrichtung lebenden Verwandten einsehen. Damit kommt der Pflegedienstleister dem von Angehörigen geäußerten Wunsch nach mehr Transparenz und einer besseren Integration nach.

Nach Auskunft der Marseille-Kliniken-AG, welche das Haus in der Sabinchenstadt betreibt, ist dies ein einzigartiges und in der Branche neues Projekt.

Die einsehbaren Vitaldaten des Bewohners beinhalten Körpertemperatur, Gewicht, Blutdruck, Blutzucker und Pulsfrequenz. Anhand der Pflegeplanung und -dokumentation sehen Angehörige oder Betreuer, um welche Uhrzeit bestimmte Verrichtungen – wie etwa Medikamentengabe, Baden, Dekubitusprophylaxe als Maßnahmen zur Vorbeugung eines Druckgeschwürs oder Therapien – geplant und durchgeführt wurden. Die Anzahl der verabreichten Medikamente lässt sich genauso nachverfolgen wie mögliche veränderte Dosierungen bestimmter Präparate. Vermerkt werden darüber hinaus Arztbesuche mit den daraus folgenden Diagnosen.

„Damit kann ich nun von zu Hause aus sehen, wie meine 82-jährige Mutter gepflegt wird, welche Medikamente sie wann bekommt, welche Beschäftigungen durchgeführt werden und vieles mehr“, urteilt nach einem ersten Test Bärbel Kleybrink. „Zudem ist das für mich eine Erleichterung, weil ich so täglich alle Informationen über ihren Gesundheitszustand erfahre, ohne in die Einrichtung fahren zu müssen oder mir diese Daten mühevoll per Telefon durchsagen zu lassen. Das ist sehr beruhigend für mich“, so die Angehörige.

Für die örtliche Pflegedienstleiterin Ute Scheil ist die elektronische Pflegeakte ein großer Schritt hin zu mehr Information. „Was der Angehörige sonst nur vor Ort im Gespräch erfährt, ist über die Internetpräsenz nun jederzeit und von überall einsehbar“, erklärt sie den Grundgedanken hinter dem weltweit bislang einmaligen Konzept.

„Die Online-Plattform verbessert deutlich die Kommunikation und Transparenz zwischen den Angehörigen, der Einrichtung und allen an dem Pflegeprozess Beteiligten“, bewertet Adelheid Kuhlmey, Direktorin des Instituts für Medizinische Soziologie an der Charité Berlin, die elektronische Pflegeakte. „Die Einrichtung lässt sich so täglich an ihrer Leistung messen, denn durch eine regelmäßige Nutzung des Portals üben die Angehörigen eine zusätzliche permanente Kontrollfunktion aus.“

Die Handhabung des Portals ist einfach, komfortabel und vor allem sicher. Darauf wurde in der Entwicklung ein besonderer Wert gelegt. Axel Regenhardt, Vorstand IT bei der Marseille-Kliniken-AG: „Wir können höchste Datensicherheit durch spezielle Verschlüsselungstechniken garantieren.“ Der Zugriff auf die Plattform erfolgt über ein individuelles Passwort und per SSL, einem speziellen Verschlüsselungsprotokoll zur sicheren Datenübertragung im Internet. „Zusätzlich werden alle Daten und Bilder der Bewohner der Pflegeeinrichtungen mit einem hochmodernen Verschlüsselungsalgorithmus kodiert, der ein größtmögliches Maß an Schutz vor Datenmissbrauch bietet“, heißt es von dem Unternehmen. MAZ

Informationen im Internet: www.meingesundheitsbuch.de
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